Besuchen Sie uns auf http://www.christian-hausmann.de

DRUCK STARTEN


News
23.04.2019, 11:03 Uhr
Ausgebildete Lehrer in der Stadt halten
Es ist kein guter Start, wenn Berlins neue Schul-Staatssekretärin Stoffers Fehler ihres Vorgängers wiederholt. Statt jetzt gemeinsam mit der Senatorin, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden und der bildungspolitischen Sprecherin der SPD gegen alle Bedenkenträger und Blockierer in der Koalition die Verbeamtung entschlossen durchzusetzen, kündigt sie in ihrem ersten großen Interview an, die 2200 freien Lehrerstellen vor allem mit Quereinsteigern besetzen zu wollen. 
Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
++ "Weiter so" der neuen Schul-Staatssekretärin bei Lehrereinstellungen ist falsch  

Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Es ist kein guter Start, wenn Berlins neue Schul-Staatssekretärin Stoffers Fehler ihres Vorgängers wiederholt. Statt jetzt gemeinsam mit der Senatorin, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden und der bildungspolitischen Sprecherin der SPD gegen alle Bedenkenträger und Blockierer in der Koalition die Verbeamtung entschlossen durchzusetzen, kündigt sie in ihrem ersten großen Interview an, die 2200 freien Lehrerstellen vor allem mit Quereinsteigern besetzen zu wollen. Damit wird sie ihr Ziel von mehr Unterrichtsqualität sicher nicht erreichen, vor allem wenn es weiterhin keine Qualitätsregeln für Quereinsteiger gibt (z.B. kein Einsatz in der Schuleingangsphase oder als Klassenlehrer). Oberste Priorität muss jetzt doch sein, die 847 ausgebildeten Lehrer, die Berlin verlassen wollen, in der Stadt zu halten.

Verbindliche Leistungsüberprüfungen fordern wir schon seit Jahren, zuletzt in unserem Masterplan Grundschule. Wie schön, dass die SPD zumindest hier endlich aufgewacht ist. Grüne und Linke haben dies bisher vehement abgelehnt. Wir sind daher gespannt, wie lange es zur tatsächlichen Einführung dauern wird und erwarten, dass die Ergebnisse der Überprüfungen auch öffentlich gemacht werden.“