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30.04.2019, 13:09 Uhr
Rettungsstelle für Kinder darf nicht schließen
Die heute bekannt gewordenen Pläne der Charité, die Rettungsstelle für Kinder am Campus Benjamin Franklin (CBF) in Steglitz zu schließen, sind ein Skandal. Mangelnde Wirtschaftlichkeit als Grund für die Einstellung der notärztlichen Versorgung von Kindern am Campus Benjamin Franklin anzuführen, ist aus unserer Sicht absolut nicht akzeptabel.

Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher, und Dr. Hans-Christian Hausmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion
++ Standort am Campus Benjamin Franklin unverzichtbar für notärztliche Versorgung

Zur geplanten Schließung der Kinderrettungsstelle am Charité-Campus Benjamin-Franklin in Steglitz erklären Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und Dr. Hans-Christian Hausmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:

„Die heute bekannt gewordenen Pläne der Charité, die Rettungsstelle für Kinder am Campus Benjamin Franklin (CBF) in Steglitz zu schließen, sind ein Skandal. Mangelnde Wirtschaftlichkeit als Grund für die Einstellung der notärztlichen Versorgung von Kindern am Campus Benjamin Franklin anzuführen, ist aus unserer Sicht absolut nicht akzeptabel.

Über Jahre hinweg wurden die geringen Patientenzahlen am CBF selbst herbeigeführt, indem Rettungskräfte angewiesen wurden, den weiter entfernten Weg zum Weddinger Virchow-Klinikum in Kauf zu nehmen. Ganz offensichtlich wurden die Fallzahlen auf diese Weise künstlich heruntergerechnet, um nach und nach die notfallärztliche Versorgung am Virchow-Klinikum zu konzentrieren und die nun geplante Schließung der Rettungsstelle in Steglitz zu rechtfertigen.

Mit der Abwicklung der Kinderrettungsstelle am Campus Benjamin Franklin durch die kalte Küche wurden nicht nur die Berliner arglistig getäuscht, sie geht vor allem zu Lasten der Schwächsten unserer Gesellschaft: unserer Kinder.

Wenn ein Charité-Vertreter die Bedeutung dieses Standortes für die flächendeckende notärztliche Versorgung nicht erkennt, ist er in dieser Position für die Charité nicht mehr tragbar. Viel schlimmer ist, dass der Regierende Bürgermeister Michael Müller in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Charité diese skandalöse Entscheidung auch noch mitträgt.“